Bin ich für eine Laseroperation geeignet

Nach internationaler Klassifikation wurde die Anwendungsbreite allerdings etwas eingeschränkt, um der Qualität des Sehens Rechnung zu tragen: Der Anwendungsbereich für eine Lasertherapie ist nach internationalem wissenschaftlichen Standard klar definiert, um der Qualität des Sehens Rechnung zu tragen.

Kurzsichtigkeit -0,5  bis -8,0dpt.
Weitsichtigkeit +0,5 bis +4,0dpt.
Hornhautkrümmung -0,5  bis -4,0dpt.

„Als wissenschaftlich anerkannt wird ein Verfahren bezeichnet, wenn Langzeitergebnisse vorliegen, die Spätkomplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen, wenn alle Vor- und Nachteile weitestgehend bekannt sind und der Anwendungsbereich klar umschrieben werden kann.“

Welche Voraussetzungen sollten vorhanden sein?

Alter: Mindestens 18 LJ, nach oben hin gibt es keine Begrenzung.
Auge: Es sollten keine Vorerkrankungen oder Voroperationen bestehen, keine chronischen Bindehauterkrankungen.
Grunderkrankungen: Keine chronischen entzündlichen Erkrankungen in einer akuten Phase (z.B. rheumatische Erkankung, Colitis ulcerosa).
Brechkraftwerte: Die Korrekturwerte sollten über die letzten 1 bis 2 Jahre etwa stabil sein (+/- 1,0 dpt.).
Keine Schwangerschaft: Auch in der Stillzeit kann die veränderte Hormonsituation das Hornhautgewebe beeinflussen. Angeborene Sehschwäche eines Augen- kann durch eine Laserbehandlung nicht erheblich verbessert werden.

Übersteigt die Fehlsichtigkeit das Spektrum für eine Laserbehandlung, kommen verschieden Arten von Linsenimplantaten in Betracht - siehe "Linsen OP`s" >>>