Nach der Operation:

Auf was ist zu achten!
Was ist nicht normal?

  1. starke Schmerzen
  2. eine plötzliche Sehverschlechterung

In diesen Fällen unverzüglich den Augenarzt aufsuchen, nicht abwarten!!

Was sollten Sie unterlassen!

  1. nicht am Auge reiben, zumindest in der ersten Woche
  2. das Auge nicht waschen oder duschen
  3. keine Schminke benutzen
  4. keine vermehrte Belastung wie Tauchen, Sauna in den ersten 2 Wochen meiden
  5. trockene, klimatisierte oder überhitzte Luft, z.B. in Büroräumen. In diesen Fällen für ausreichenden Raumluftwechsel sorgen, Stoßentlüftung bei voll geöffneten Fenstern oder reichlich botanische Gewächse in der Nähe halten, die für eine bessere Klimatisierung der Raumluft sorgen.
  6. Chloriertes Wasser in Hallen-oder Freizeitbädern meiden
  7. Klimaanlagen im Auto meiden

Die Zeit, in der Sie künstliche Augentränen als Tropfen benutzen müssen, ist individuell verschieden, bewegt sich aber im allgemeinen zwischen 2 und 4 Wochen. In dieser Zeit reagieren die Augen empfindlich auf klimatische Änderungen in der Umgebung.

Womit müßen Sie rechnen!

  1. Leichtes Fremdkörpergefühl in den ersten Wochen
  2. Instabile Sehschärfe, sie schwankt in den ersten 2 bis 4 Wochen
  3. Vermehrter Tränenfluß

Der Schnitt durch die oberflächliche Hornhaut durchtrennt auch sensible Nerven, die erst regenerieren müssen. Hierdurch ist die Tränensekretion vorübergehend nicht optimal, besonders bei Leuten mit vorbestehenden „Trockenen Augen“ macht sich dieses bemerkbar. Rheumakranke sind ebenfalls besonders zu berücksichtigen.

Es helfen Tränenersatzmittel, unkonserviert (z.B. Lacrisic edo sine, Vismed, Lacrimal edo sine), die in den ersten 2 Wochen in stündlichen Intervallen getropft werden müssen.

Der oberflächliche Flap wird erst nach 3-4 Wochen fest angewachsen sein.
In dieser Zeit sollten Sie die Augentropfen nach Vorschrift verabreichen.

Die Sehqualität nach der Operation:

  1. In über 93% der Fälle wird bereits mit dem Lasikeingriff ein gutes Sehen ohne zusätzliche Korrektur möglich sein. Um so stärker die vorbestehende Fehlsichtigkeit, um so größer ist die Möglichkeit, einen kleinen Restsehfehler zu behalten.
  2. Nach Behandlung einer Kurzsichtigkeit über -6,0 dpt. oder starker Übersichtigkeit kann es zwischenzeitlich bei Dämmerung zu Blenderscheinungen und Minderung des Kontrastsehens kommen. Ungewöhnlich wären anhaltende Probleme mit der optischen Qualität des Sehens. In diesem Falle müsste eine Laser- Nachbehandlung eingeplant werden.
  3. Bei Restfehlsichtigkeiten ist nach Ablauf von 2-3 Monaten eine Re-Lasik möglich. Dazu wird der Flap wieder hochgeklappt und das Defizit mit dem Laser abgetragen. Der weitere therapeutische Verlauf entspricht dem nach dem Ersteingriff.