Laserbehandlung

Sicherheit und Risiken

Ursprung und Technik

Seit über 25 Jahren werden Laseroperationen an der Hornhaut durchgeführt, erstmals am humanen Auge 1987 in Berlin durch Theo Seiler. Der hierfür angewandte Excimer- Laser wurde durch Stephen Trokel 1983 erstmal in den USA beschrieben (Quelle: Wikipedia).

Es gibt 4 deutsche Hersteller von Excimer- und Femtolasern, außerdem sind die Schweiz, die USA und Japan zu nennen, mit deren technischen Produkten der Weltmarkt beliefert wird.

Die am Lasikzentrum Optivision Oldenburg verwendete technische Plattform von Wavelight® hat ihren Ursprung in Erlangen, Deutschland und wurde 1996 gegründet, später von Alcon® Laboratories USA, übernommen, einer Tochter der Novartis Company®. Mit ihrer technologischen Führerschaft setzte Wavelight® aus den Erkenntnissen der Wellenfrontanalyse einen neuen Maßstab für das standardisierte wellenfrontoptimierte Abtragungsprofil. Wavelight® produziert weltweit die schnellsten Excimer- und Femtosekundenlaser mit einem äußerst effizienten, gewebeschonenden Behandlungsprofil.

Sicherheit und Risiken

Weltweit über 80 Mill. Laserbehandlungen sind bis 2015 durchgeführt worden. An den möglichen Risiken gemessen gehört das Augenlasern zu den sichersten Verfahren in der Medizin, besonders in der Hand eines erfahrenen Operateurs. Mit über 1000 Laserbehandlungen durch einen Operateur innerhalb von 6 Jahren nach Beginn im Jahre 2004 ist das Lasikzentrum Optivision in der Region erstklassig etabliert. Da der Anwendungsbereich klar umschrieben, in über 1000 Fachpublikationen über die Ergebnisse des Augenlasern berichtet, die Langzeitergebnisse vorliegen und möglich Nachteile und Risiken vollständig und auch statistisch erfasst worden sind, gilt das Augenlasern als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren. Am Lasikzentrum Optivision arbeiten wir mit den vollständigen diagnostischen Möglichkeiten, die Wavelight überhaupt anbietet- daher der Anspruch, bei uns wirklich Premium Lasik realisieren zu können . Das bedeutet, das Wellenfrontmessungen sowie Oberflächen- und Höhenprofilberechnungen der Hornhaut in die Computerberechnung des Ablationsprofils einfliessen, das in ihrem individuellen Fall verwendet wird- zu ihrer Sicherheit.

Alternative Kontaktlinse?

Komplikationen durch das Tragen weicher Kontaktlinsen sind häufiger- Gefäßeinsprossungen, Vernarbungen am Rand der Hornhaut durch chronische, mechanische Belastung, Unverträglichkeit auf die Konservierungsmittel der Aufbewahrungslösung oder Kunststoffe der Kontraktlinse führen zu Schleimhautschwellung mit Absonderungen. Infektionen mit Keimen können dauerhafte Narben verursachen.

Wir am Lasikzentrum Optivision Oldenburg haben eine hochmoderne technologische Plattform mit den effizientesten und schnellsten Lasern, die verfügbar sind. Ein Fundus an Erfahrungen seit der Gründung 2004 kommt dem Team zugute- es ist immer am gleichen Ort aktiv- dem gleichen Operateur, der auch das Verfahren mit Ihnen im Vorfeld bespricht.

Die Lasik ist ein medizinischer Eingriff am gesunden Organ. Die Änderung der optisch brechenden Oberflächengeometrie birgt Risiken, die zwar im Vergleich zu den Chancen sehr überschaubar sind, aber die hier mit Ihnen besprochen werden sollen.

Gewebeabtrag

Die Photoablation bei 193nm mit mit Excimerlaser ist ein mikroimpulsgesteuertes Verfahren, bei dem Gewebe aus der Hornhaut verdampft wird. Die Gewebereduktion ist bleibend. Sie sorgt für die gewünschte Formänderung. Eine Mindestdicke von 250mikrometer darf nicht unterschritten werden- zur weitgehenden Vermeidung von Keratektasien (hintere Aussackung der Hornhaut), manchmal Jahre nach der Behandlung.

Auch ein form fruste Keratokonus - genetisch bedingte Deformation der Hornhautgeometrie, die unterhalb der Schwelle eines Beschwerdebildes liegt (schlechtes, mit einer Brille nicht korrigierbares Sehen)- muss bei der Voruntersuchung ausgeschlossen werden.

Bei Berücksichtigung dieser beiden Faktoren liegt die Häufigkeit unter 1:10000.

Blenderscheinungen

Glare (Glanzeffekte) und Halogene (Lichthöfe um Lichtquellen) sind optische Verzerrungen (Aberrationen), die im Frühstadium nach einer Laserbehandlung auftreten können- eher nach Behandlung einer höheren Kurzsichtigkeit (>-6.0dpt.) oder Weitsichtigkeit. Dieses mindert das Kontrastsehen und kann beim Sehen in der Dämmerung oder Dunkelheit stören, verschwindet aber innerhalb von Wochen.

Wodurch? Durch Anpassung der oberflächlichen Hornhautzellen in der Übergangszone der Behandlung und einer neuronalen Adaptation- einer Art Filterfunktion des Gehirns. Wichtig ist hierbei auch die Ausgangsbrechkraft der Hornhaut- werden die Werte durch eine Behandlung als zu flach errechnet, ist das Auftreten der Blenderscheinungen wahrscheinlicher.

Wir vom Team Optivision Oldenburg haben die Erfahrung.

Trockenheitsgefühl

Es kann vorübergehend auftreten und wird mit Tränenersatzpräparaten überbrückt- die Sie für die Dauer von Wochen von uns mitbekommen. Die am Augenlaserzentrum Optivision Oldenburg generierten Femto -Flaps sind ultradünn- 100uum- was das Auftreten weniger wahrscheinlich macht.

Sehschärfe

Das Ziel mit der Premium- Lasik als Standardverfahren am Lasikzentrum Optivisiion Oldenburg ist eine mindestens gleichwertige Sehschärfe danach, verglichen mit der Brillenkorrektur davor. Unsere Auswertung von 100 Behandlungen ergeben in 6% eine hinterher bessere unkorrigierte Sehschärfe als vorher mit der Brille- gerade bei der Behandlung hoher Hornhautverkrümmungswerte.

Woran liegt das? Die zylindrisch- sphärische Gläser-Kombination in einer Brille ist vollkommen symmetrisch und korrigiert eine unregelmäßige Hornhautverkrümmung schlechter als es mit einer adaptiven topographiegestützten Laserbehandlung (T- CAT) der Fall ist.

In seltenen Fällen verliert der Kandidat eine Sehstufe (unter 2%)- es hat eine neuronale Gewöhnung an die „schlechte“ optische Ausgangslage gegeben- die Optimierung der Hornhautgeometrie durch den Laser wird hinterher als „störend“ empfunden. Kann dieses im Vorfeld ausgeschlossen werden? Bedingt ja, durch das probeweise Tragen von formstabilen Kontaktlinsen.

Ein mit Brille korrigierbarer Restfehler verbleibt? Dieser kann mit einer Lasernachbehandlung frühestens 3 Monate nach dem initialen Lasern nachkorrigiert werden. Die Notwendigkeit einer Nachbehandlung bei Kurzsichtigkeit liegt an unserem Haus bei unter 5%.

Epitheleinwachsung

Nur bei der Lasik- also dem Lasern mit Flap- können mechanisch durch das Mikrokeratom Hornhautzellen von der Oberfläche in den Zwischenraum verbracht werden, dort als Zellnest verbleiben und gelegentlich wachsen. Dann muss es durch einen kleinen Flap- Lift entfernt werden.

Femtolaser arbeiten nicht mechanisch- daher ist dieses Problem hier weitestgehend unbekannt.

Flapverschiebung

Innerhalb der ersten Stunden liegt der Flap durch Adhäsivkräfte im Hornhautbett und kann durch Reiben am Augen verschoben werden- daher bekommen Sie von uns Schutzbrillen mit- auch für die Nacht. Passiert es selten- einmal in 500 Fällen- doch einmal, kann es durch einen kleine Re- Lift und spezieller therapeutischer Kontaktlinsen ins Lot gebracht werden.

Das Sehergebnis ändert sich hierdurch in keiner Weise.

Infektionen

Sterile Infiltrate waren früher häufiger beschrieben- sind aber nach Einhaltung von Maßnahmen in der hygienischen Aufarbeitung der Instrumente und Verwendung von sterilen Einmalmaterialien bedeutungslos geworden.

Viel seltener sind bakterielle Infektionen, schon weil der Eingriff minimal invasiv ist und die Hornhaut und umkleidende Bindehaut über ein gewebeeigenes Enzymsystem zum Schutz gegen Umwelteinflüsse verfügt, die den Lasereingriff abdecken. Wenn es Tage nach dem Lasereingriff beginnt zu brennen, das Auge rot wird und das Sehen sich verschlechtert, unbedingt sofort an den Augenarzt vor Ort oder den augenärztlichen Notdienst oder ans Lasikzentrum Optivision wenden- intensive antibiotische Augentropftherapie schafft Abhilfe. Häufigkeit < 1:10.000.

Zusammengefasst

Am Lasikzentrum Optivision in Oldenburg erwartet Sie ein hochkompetentes Team:

  • das mit modernster Technologie auch komplexe Ausgangsbedingungen behandelt. Bei entsprechender Ausgangslage wird ein besseres Sehen als zuvor mit Brille erreicht.
  • Komplikationen sind viel seltener und sicher zu korrigieren, anders als es nach dem Tragen weicher Kontaktlinsen der Fall ist.

Übrigens: Bei folgenden Berufen wird die Augenlaserbehandlung als Verfahren anerkannt, das die Fehlsichtigkeit dauerhaft beseitigt und dadurch die visuelle Eingangsvoraussetzung für eine Teilnahme ermöglicht:

  • Verkehrspiloten, Jet- Piloten der Bundeswehr
  • Polizei- und Feuerwehrdienste
  • Nautische Berufe

12 Monate nach der Laserbehandlung werden die Eingangsvoraussetzungen erneut geprüft. Aus diesem Grund wird am Lasikzentrum Optivision Oldenburg bei Einwilligung der Eltern (vor dem 21. Lebensjahr) und entsprechender Voraussetzung schon ab dem 18. Lebensjahr die Laserbehandlung durchgeführt.

Auch bei der US- Navy wurde abschliessend beschieden, das die Lasik- Behandlung als gleichwertig zur Oberflächenbehandlung (PRK) einzustufen ist und bei Angehörigen von Kampftruppen und fliegendem Personal akzeptiert wird.